
Pressebericht | 19.01.2026 | MeinBezirk Website

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Pressebericht | 20.06.2024 | HTL1 Bau & Design Linz Schulfest 2024 Poster

Pressebericht | 02.04.2025 | Klagenfurter Nr. 4/2025, Report Seite 22-23




Die Wege der Musik sind unergründlich. Manche Songs schreiben sich in wenigen Minuten, andere brauchen Jahre. Manche sind einfach da, wenn man mitten in der Nacht aufwacht. Und manche finden ihre Vollendung erst durch Liebe und Magie.
Musik ist die intimste Sprache der Welt. Wer mit einem anderen Menschen einen Song schreibt, öffnet ihm die Tür zu seiner Seele, zu Erinnerungen, Sehnsüchten und Ängsten, die noch nie ein anderer gehört hat. Nichts verbindet so sehr wie der Moment, in dem aus zwei Gedanken ein einziger Klang wird. Es entsteht ein Kunstwerk, das es ohne diese exakte Chemie zwischen genau diesen Menschen niemals geben würde: eine Momentaufnahme für die Ewigkeit.
Unseren ersten gemeinsamen Song schrieben wir im Jänner 2025, an einem einzigen Wochenende. Wir hatten es uns ganz bewusst freigehalten, nur für uns und für die Musik. Kein Termin, kein Alltag. Draußen stürmte ein Schneeregen und prasselte gegen die Fenster, drinnen war es kuschelig warm. Mehr brauchten wir nicht: einen klassisch-analogen Notizblock, Gitarre, Klavier, Zitronenwasser, Earl Grey mit Milch und das beste Sa-Tsa-Hühnerfleisch weit und breit.
Am ersten Morgen saßen wir mit einer frischen Kanne Tee vor dem leeren Blatt Papier, und zwischen uns lag diese Mischung aus Vorfreude und Lampenfieber. Was, wenn das, was wir einander zeigen, dem anderen nicht gefällt? Was, wenn unsere Welten nicht zusammenpassen? Doch je länger wir redeten, desto leiser wurden die Zweifel. Irgendwann griff Alex zur Gitarre, Elke setzte sich ans Klavier, und aus dem Gespräch wurde Musik. Die Zeit verlor ihre Bedeutung. Die Welt draußen schrumpfte auf diesen einen Raum zusammen, auf zwei Stimmen und einen Song, der noch keinen Namen hatte.
Die Ballade erzählt von der großen Liebe, von verpassten Momenten und einem Wiedersehen nach vielen Jahren, und zwar aus männlicher und weiblicher Perspektive. Während Alex die Akkorde des Refrains zupfte, suchte Elke nach den Zeilen für ihre Stimme. Jede Idee von Alex brachte Elke auf eine neue, und vice versa. Elke legte ihren Part als Antwort auf Alex’ Einstieg an. Den Pre-Chorus mit fis-Moll und E-Dur stimmte sie auf seine Idee eines kraftvollen Refrains in A-Dur, E-Dur und G-Dur ab. Wort für Wort und Akkord für Akkord trieben wir uns gegenseitig zu neuen Höhen an. Dieser produktive und zugleich leidenschaftliche Tanz der Töne zog sich über Stunden.
Magie ist nicht immer harmonisch, sie kann auch emotional, intensiv und zu viel sein. Ein Song, der aus zwei Herzen entsteht, geht unter die Haut, auch schon beim Schreiben. Wurde es zu hitzig, streiften wir die wärmsten Mäntel über, griffen zum Regenschirm und drehten eine Runde im eisigen Sturm. Danach ging es mit klarem Kopf weiter. Erst als das Bauchgrummeln störend laut wurde, fiel uns auf, dass wir den ganzen Tag noch nichts gegessen hatten. Alex holte sofort zwei Portionen Sa-Tsa-Hühnerfleisch, liebevoll zubereitet von Li aus unserem Lieblings-Chinarestaurant. Gestärkt arbeiteten wir bis spät in die Nacht. Mit jedem Durchlauf fanden unsere Stimmen besser zueinander, bis jede Zeile und jeder Akkord saß. Und dann war er da, der finale Moment, in dem der Song tatsächlich als vollendet galt, und wir spürten beide zugleich, wie er heißen sollte: »You And Me«. Erschöpft, aber glücklich, sahen wir uns in die Augen und küssten uns, lang und zärtlich, denn nun wussten wir: Wir können nicht nur zusammen wundervolle Musik machen, sondern auch miteinander wunderschöne Songs schreiben.
Magie kennt viele Wege. Nicht jeder unserer Songs entsteht im Duett. Viele schreiben wir allein, jeder für sich. Wir sind zwei Menschen mit eigenen Geschichten, Klangvorlieben und Handschriften. Diese Identität des Einzelnen prägt unsere Musik und macht sie zu dem, wie sie klingt. So bleibt hörbar, wer hinter einem Lied steht. Der andere kommt dazu, wenn es um die zweite Stimme, das Arrangement oder ein kniffliges Problem geht. Oft bringt er oder sie dann genau den Funken, der noch gefehlt hat. Wir verlieren uns nicht ineinander, wir ergänzen uns. Elke hat ständig Melodien im Kopf, zu denen sie Texte schreibt, sobald Zeit und Muße es erlauben. Manchmal lassen sie Themen oder ganze Strophen nicht los, bis sie plötzlich zu singen beginnt. Bei Alex kommt die Magie gern über Nacht. Er ist schon mit einem fertigen Song im Kopf aufgewacht. Dann springt er aus dem Bett, eilt in den Proberaum und spielt ihn, bevor der Zauber bis zum Morgen verfliegt.
Und dann gibt es Wochenenden, an denen Alex an seinem Gitarrenspiel feilt und seine Stimme trainiert. Elke lässt in dieser Zeit die Musik ruhen und widmet sich ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Schreiben. Sie ist nicht nur eine hervorragende Musikerin, sondern auch eine dramaturgisch und rhetorisch begnadete Autorin. Derzeit arbeitet sie an den letzten Kapiteln ihres ersten Buchs mit dem Arbeitstitel »Harmony Inn«. Es soll schon bald erscheinen. Mehr dazu verraten wir in Kürze.
Zur Song- und Setlist-Verwaltung verwenden wir SongSheet Pro, eine innovative und ADHS-freundliche App, speziell für strukturierungsscheue Musiker. Ihr Entwickler steht in aktivem Austausch mit Galvin & Hölzl und baut vorgeschlagene Features und Verbesserungen in die Updates ein. Für Melodie-Tests und Akkord-Experimente nutzt Alex außerdem Tonaly Pro. Von dieser App ist er restlos begeistert.




Sänger und Mikrofon teilen nicht nur die Bühne, sondern im Idealfall auch den Charakter. Diese intime Verbindung will gut überlegt sein, denn nichts prägt das Klangerlebnis stärker. Passt das Zusammenspiel, werden jede Nuance, jeder Atemzug und jede Emotion hörbar.
Wenn der Postmann zweimal klingelt: Im Frühling 2026 schickte uns Shure Europe zwei dynamische Gesangsmikrofone der Nexadyne-8-Serie zum ausgiebigen Testen. Gesagt, getan, oder besser: gesungen. Die zwei edlen Verpackungen waren rasch geöffnet und die Mikros per XLR an unser Behringer Flow 8 gestöpselt.
Getestet haben wir sie sowohl mit der Bose S1 Pro+ als auch mit dem Ortega Cone, im direkten Vergleich mit unseren beiden Shure Beta 58A. Die Neuen machten dabei eine ausgezeichnete Figur. Die Verarbeitung ist, wie man es von Shure kennt, auf höchstem Niveau. Es gibt keine Griffgeräusche, keine Störungen und keine Wackelkontakte, selbst wenn man kräftig am Kabel zieht. Auch in anspruchsvollen Situationen erweisen sich die Mikros als äußerst rückkopplungsfest. Mikrofonkorb und schwarzes Finish wirken wertig und modern.
Was die Nexadyne so besonders macht, steckt hinter dem Korb. Die meisten dynamischen Mikrofone arbeiten mit einem einzigen Schallwandler. Shure setzt hier auf seine patentierte Revonic-Dual-Engine-Technologie: zwei exakt aufeinander abgestimmte Wandler, die elektrisch gegenphasig zusammenarbeiten. Sie verstärken, was die Stimme ausmacht, und löschen gleichzeitig aus, was stört, etwa Griff- und Vibrationsgeräusche oder Schall von der Seite. So wird der Klang schon in der Kapsel geformt, noch bevor das Signal am Mischpult ankommt, und es braucht deutlich weniger Korrektur-EQ. Für uns als Duo ein schönes Bild: Zwei Stimmen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, klingen eben besser als eine.
Der Klang ist natürlich und über Höhen, Mitten und Tiefen hinweg ausgewogen. Sowohl das 8/C mit Nierencharakteristik als auch das 8/S mit Superniere betonen in der Grundeinstellung die stimmlichen Höhen stärker und sind etwas weniger basslastig als unsere Beta 58A. Unsere Stimmen klingen klar und präsent und bekommen einen gezielten Schub in den oberen Mitten und Höhen, mit enormer Detailtreue. Alles wirkt luftiger und feiner aufgelöst. Untenrum ist der Klang aufgeräumter und schlanker als beim Beta 58A. Diese Klarheit kann der Stimme allerdings auch etwas von ihrer natürlichen Wärme und Fülle nehmen.
Einen Monat lang lieferten wir uns mit den Mikros unzählige Karaoke-Battles, sangen uns durch die Galvin & Hölzl Setlist und internationale Hits der 1970er und 1980er Jahre. Danach waren wir etwas heiser, aber begeistert, und um eine Erkenntnis reicher: Zum Beta 58A gibt es eine ernstzunehmende Alternative. Bei künftigen Investitionen wird uns die Entscheidung damit deutlich schwerer fallen.
Vielen lieben Dank an Chri und das Team von Shure Europe.
Das Nexadyne 8 ist ein neues, dynamisches Gesangsmikrofon, das auf der patentierten Dual-Engine-Wandlertechnologie von Shure basiert und 2024 auf den Markt kam. Es ist in den Richtcharakteristiken Niere und Superniere, als XLR-Mikrofon und drahtlose Mikrofonkapsel erhältlich und zeichnet sich durch eine konsistente Richtcharakteristik und ein präzises, unverfälschtes Klangbild aus.





Es war einmal ein dunkler, kalter Kellerraum: schlecht beleuchtet, voller Spinnweben und mit alten Matratzen notdürftig gedämmt. Hier wurde ab und zu Musik gemacht. Vor allem im Winter kostete es einiges an Überwindung, überhaupt hinunterzugehen. Dann packte uns zu Weihnachten ein Hyperfokus, der alles verändern sollte.
Statt Keksen und Kerzenschein gab es Farbrollen und Kabeltrommeln. Der Raum wurde mit zusätzlichen LED-Leuchten ausgestattet, deren Farbtemperatur individuell eingestellt werden kann. Sie sind so positioniert, dass Elke und Alex bei Foto- und Videoaufnahmen optimal ausgeleuchtet werden. Sämtliche Wände erhielten einen anthrazitfarbenen Anstrich, der dem Tonstudio eine bewusst zurückhaltende und zugleich moderne Atmosphäre verleiht. Die neu aufgebauten Regale für Kabel und Equipment schaffen mehr Ordnung und bieten zugleich den notwendigen Stauraum.
Zur Verbesserung der Raumakustik wurden die Ecken hinter der Bühne abgerundet, verblendet und lackiert. Die auf unsere Anforderungen abgestimmten Akustikschaumstoffe wurden präzise zugeschnitten und an den zuvor berechneten Positionen angebracht. So konnte der Nachhall gezielt reduziert und eine, für Aufnahmen ausgewogene Akustik geschaffen werden. Speziell auf den hohen Energiebedarf von Bassverstärkern abgestimmte Steckdosenleisten sorgen für ausreichend Anschlussmöglichkeiten und zusätzliche Sicherheit. Sie schützen vor Blitzschlag sowie vor Über- und Unterspannung und verfügen zudem über einen integrierten Brandschutz.
Neben aller Technik durften auch die kleinen Herzensdinge nicht fehlen. Neben dem Eingang zieht jetzt eine große, metallische Uhr im Industrial-Stil die Blicke auf sich. An der gegenüber liegenden Wand hängt ein Blackboard aus magnetischem Glas, auf dem wir jeden fertiggestellten Song festhalten. So wächst mit jedem neuen Titel ein Stück unserer gemeinsamen Musikgeschichte. Und auch ein alter Bekannter hat ein Comeback gefeiert: Alex’ kultiger, blauer Bosch Classic, der ihn in jeder bisherigen Lebensphase begleitete, wurde aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und sorgt künftig dafür, dass in den Sommermonaten bei keiner Jamsession die Erfrischungen ausgehen.
Möglich wurde all das, weil sich zwei Talente ideal ergänzten: Alex übernahm die akribische Planung, Elke brachte ihr handfestes Know-how aus dem Hausbau ein. Tagelang wurde gebohrt, zugeschnitten und geklebt. Es waren lange und schweißtreibende Stunden, aber zugleich eine Zeit produktiver Zweisamkeit. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass wir nicht nur musikalisch perfekt harmonieren. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir jeden Handgriff selbst erledigt haben. Pünktlich zum Jahreswechsel war das Tonstudio fertig, und wir konnten es mit neuen Galvin & Hölzl Songs ausgiebig einweihen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und vor allem hören.
Doch unser Tonstudio ist weit mehr als die Summe aus Licht, Farbe und Akustik. Es ist Kunstatelier und Rückzugsort, ein Raum der Geborgenheit und Kreativität. Hier entstehen neue Songs, hier wird geprobt und gejammt, an Arrangements und Stimmen gefeilt. Vor allem aber können wir hier ganz wir selbst sein, ohne uns verstellen zu müssen. Als wir zum ersten Mal die Instrumente anschlossen und die Verstärker einschalteten, war klar: Unsere Musik hat ein Zuhause gefunden.
Ohne die Beratung und Unterstützung von Schaumstoff Müller, Hercules Stands, MOTU Audio, Klemm Music und Guild Guitars hätten wir das Projekt „Tonstudio“ nicht umsetzen und vollenden können. Vielen, vielen Dank für die Hilfe!
